Das Trennkostkonzept

Die Hey`sche Trennkost ist keine Diät, sondern eine gesunde Ernährung, die auch beim schlank werden hilft

Durch das „Sortieren" der Lebensmittel nach dem Gesichtspunkt der gemeinsamen Verdaulichkeit, wird dem Körper die Verstoffwechselung der Nahrung deutlich erleichtert. In der Mischkost benötigt der Körper dafür bis zu 72 Stunden. Mit dem Trennkostkonzept braucht er nur noch 12-24 Stunden. Wo wir den Organen Schwerstarbeit zugemutet haben, können sie nun wieder so arbeiten, wie es die Natur vorgesehen hat. Der gesamte Verdauungstrakt wird also deutlich entlastet.

Energie wird eingespart, die dem Wohlbefinden zugute kommt

Die Verdauung reguliert sich, hohe Zuckerwerte senken sich, der Harnsäurespiegel normalisiert sich oft in kurzer Zeit. Tagesmüdigkeit verschwindet und vieles andere mehr. Der Mensch fühlt sich durch die gesunde Ernährung oft schon nach wenigen Wochen wie neugeboren.

 

Hay´sche Trennkost heißt das Reizwort, das als Geheimtipp durch die Medien geistert. Was hat's damit auf sich? Handelt es sich um eine neue Errungenschaft aus Amerika oder war es vielleicht sogar die selbstverständliche Ernährungsweise unserer Altervorderen?

Wie wir wissen, ist die Trennkost bei uns vor mehr als 50 Jahren aus Amerika „eingeführt" worden. Ein gewisser Dr. Hay hat sie zur Heilung seiner eigenen Nierenerkrankung entwickelt. So galt sie auch lange Zeit ausschließlich als Nieren-Regenerationsdiät.
Dr. Walb, der leider vor einigen Jahren verstorbene deutsche Arzt und Chefarzt der „Klinik Dr.Walb" in Homberg an der Ohm, brachte die sensationellen Erkenntnisse, die Dr. Hay gewonnen hatte, von einer Studienreise mit, die er mit seiner Frau Ilse ins „Land der unbegrenzten Möglichkeiten" unternommen hatte.
Zunächst einmal wendete er das Trennkostkonzept, von dessen regenerativer Wirkung er überzeugt war, ausschließlich bei seinen Patienten an. Besonders Nierenkranke profitierten von diesem Ernährungswissen.

 

Später belegte Dr. Walb durch viele Vergleichsstudien, die er in seiner Klinik anstellte, die segensreiche Wirkung der Trennkost auf viele Stoffwechselvorgänge

Seine vielen Publikationen über dieses Thema stießen trotz über 100.000 Krankengeschichten bei denen das Trennkostkonzept eine positive Rolle gespielt hatte, bei den meisten Schulmedizinern auf wenig Anerkennung. Vielmehr wurde die Trennung von eiweiß- und kohlehydrathaltiger Nahrung als weitgehend unsinnige, weil überflüssige Maßnahme abgetan.
Vielmehr beeilten sich Ernährungswissenschaftler und Ärzte, ihm nachzuweisen, daß der Körper sehr wohl in der Lage sei, die beiden Nahrungsgruppen gleichzeitig zu verdauen. Moderne Erkenntnisse würden sogar ein Vermischen von Kohlehydraten und Eiweiß in einer Mahlzeit erfordern.
Merkwürdig ist diese Auffassung schon, da nirgends in der Natur ein Menü gibt, das beide Nahrungsgruppen beinhaltet. Ganz offensichtlich wird somit die Weisheit der Natur zu Gunsten neuerer „Erkenntnisse" (offenbar ja nur Thesen) in Frage gestellt.